Use Case

Die Antwort auf das Glas-Dilemma

Versicherer wissen längst, wo Einsparpotenziale liegen. Die eigentliche Herausforderung ist, sie wirtschaftlich zu realisieren. Der Use Case zeigt, wie die proaktive Endverhandlung identifizierte Einsparpotenziale in messbare Ergebnisse überführt, Schadenorganisationen entlastet und zusätzliche Freiräume für wertschöpfende Tätigkeiten schafft.

Übersicht

Entlastung der Schadenorganisation durch End-to-End-Automatisierung von Rechnungsprüfung und Endverhandlung

Versicherer identifizieren bei der Prüfung von Rechnungen regelmäßig Kürzungspotenziale. Insbesondere im Glasgeschäft zeigt sich jedoch häufig ein strukturelles Problem: Potenziale werden erkannt, aber nicht konsequent umgesetzt. Der Grund liegt meist nicht in der Bewertung, sondern im operativen Aufwand.

Die Abstimmung mit Werkstätten, die Klärung strittiger Positionen und die Durchsetzung von Kürzungen sind zeitintensiv und bei hohen Fallzahlen oft nur begrenzt wirtschaftlich darstellbar. Mit der proaktiven Endverhandlung übernimmt VYDA den gesamten Verhandlungsprozess und sorgt dafür, dass identifizierte Potenziale nicht nur erkannt, sondern auch umgesetzt werden.

Herausforderung

Erkannte Kürzungspotenziale, fehlende Umsetzungskapazitäten

Viele Schadenorganisationen stehen vor einem strukturellen Skalierungsproblem. Insbesondere im Bereich Glasschäden treffen hohe Fallzahlen auf vergleichsweise geringe Schadenbeträge. Zwar werden auffällige Rechnungspositionen im Rahmen der Rechnungsprüfung erkannt, die anschließende Abstimmung und Verhandlung mit Werkstätten bindet jedoch wertvolle personelle Ressourcen. Dadurch können identifizierte Kürzungspotenziale häufig nicht konsequent realisiert werden, während

Sachbearbeitende zusätzlich durch zeitaufwendige Abstimmungsprozesse belastet werden. Gleichzeitig stoßen standardisierte Prozesse an ihre Skalierungsgrenzen und qualifizierte Fachkräfte fehlen für komplexere und wertschöpfendere Aufgaben. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und kontinuierlich steigender Schadenvolumina wächst daher der Bedarf an effizienteren und skalierbaren Betriebsmodellen im Schadenmanagement.

Lösung

Kürzungspotenziale konsequent realisieren durch proaktive Endverhandlung

VYDA übernimmt die proaktive Endverhandlung vollständig. Werden im Rahmen der Rechnungsprüfung Auffälligkeiten oder nicht nachvollziehbare Positionen identifiziert, erfolgt die weitere Bearbeitung direkt durch spezialisierte Expertinnen und Experten von VYDA. Dabei werden: Werkstätten kontaktiert, strittige Positionen geprüft und besprochen, Rechnungsbeträge verhandelt

 

und finale Einigungen herbeigeführt. Der Versicherer erhält anschließend einen abgestimmten und verhandelten Rechnungsbetrag, der unmittelbar reguliert werden kann. Dadurch entfällt der operative Aufwand für Rückfragen und Verhandlungen innerhalb der eigenen Schadenorganisation.

VYDA Expertenmeinung

Der entscheidende Schritt nach der Rechnungsprüfung

„Eigentlich wäre es besser nichts zu finden. Das mögen Versicherer manchmal denken in Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Schadenvolumina. Denn Kürzungspotenziale werden erkannt, deren Realisierung scheitert jedoch häufig am operativen Aufwand. Mit der proaktiven Endverhandlung schließen wir genau diese Lücke. Wir sorgen dafür, dass identifizierte Einsparpotenziale konsequent realisiert werden und entlasten gleichzeitig die Schadenorganisation von zeitaufwendigen Abstimmungs- und Verhandlungsprozessen.“

Jens Winkelmann
Key Account Manager

Adaptierbarkeit

Flexibel an die Anforderungen des Versicherers anpassbar

Die proaktive Endverhandlung ist kein starres Vorgehensmodell, sondern lässt sich individuell an Ziele und Prozesse des jeweiligen Versicherers anpassen. Sowohl die Zielsetzung als auch die operative Ausgestaltung können flexibel auf bestehende Organisationsstrukturen, Steuerungskennzahlen und Werkstattprozesse abgestimmt werden.

Zielsetzungen

Ob Entlastung der Schadenorganisation, Ausgleich von Personalengpässen, Verbesserung der NOK-Quote, höhere Durchsetzungs-quoten oder der Aufbau langfristiger Werkstattvereinbarungen: Der Workflow kann gezielt auf die jeweiligen Zielsetzungen ausgerichtet werden.

Prozesse

Von der direkten proaktiven Ansprache und Verhandlung mit der Werkstatt oder der Verhandlung auf Basis eines vorläufigen Prüfergebnisses: Je nach Anforderung lässt sich der Verhandlungsprozess flexibel in bestehende Operating Models integrieren.

Ergebnis

Vom Einsparpotenzial zum messbaren Ergebnis

Die proaktive Endverhandlung schafft die Voraussetzungen, um erkannte Potenziale auch tatsächlich zu realisieren. Versicherer profitieren von: Entlastung der Schadenbearbeitung, skalierbarer Bearbeitung hoher Fallvolumina, konsequenter Umsetzung identifizierter Kürzungspotenziale,

standardisierten und nachvollziehbaren Verhandlungsprozessen, Freiräumen für die Bearbeitung komplexerer Schadenfälle. So wird aus einem identifizierten Potenzial ein operatives Ergebnis – ohne zusätzlichen Ressourcenaufwand auf Seiten des Versicherers.

Sie möchten erfahren, wie sich dieser User Case in Ihrem Unternehmen umsetzen lässt?

Gerne sprechen wir mit Ihnen darüber, wie sich die vorgestellte Lösung auf Ihre individuellen Anforderungen übertragen lässt. Nutzen Sie einfach das Kontaktformular. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Jörg Halm

Director Sales

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